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Erzieher/in und Fachhochschulreife in der Fachschule für Sozialpädagogik

Die Ausbildung gliedert sich in einen überwiegend fachtheoretischen Ausbildungsabschnitt, der in Vollzeitform angeboten wird und zwei Jahre dauert sowie einen einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsabschnitt (Berufspraktikum).

Am Ende der Jahrgangsstufe 12 findet das Fachschulexamen und ggf. die Fachhochschulreifeprüfung nach zusätzlichen Unterrichtsveranstaltungen in Mathematik statt.
Das Berufspraktikum schließt mit einer fachpraktischen Prüfung in Form eines Kolloquiums ab. Nach erfolgreichem Abschluss wird die Fachhochschulreife zuerkannt.

Die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten ErzieherIn vermittelt berufliche Handlungskompetenz in enger Vernetzung von Theorie und Praxis im gesamten Verlauf der Ausbildung. Neben den Praktika in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern (z.B. Kindertagesstätte, Offene Ganztagsgrundschule, Offene/ Stationäre Jugendhilfe) ermöglicht die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern (Haus der kleinen Forscher, Stadt Marl, Schulbauernhof Recklinghausen) auch eine durchgängige Verzahnung von Theorie und Praxis. So werden Kindergartenkinder in die Schule eingeladen, um Bewegungsangebote oder naturwissenschaftliche Experimente mit ihnen durchzuführen. Jedes Jahr wird ein Spielefest für Kinder aus Marl am HBBK organisiert und durchgeführt.

Eingangsvoraussetzungen

Bedingung für die Aufnahme ist der Sekundarabschluss I / Fachoberschulreife.
Zusätzlich ist

  • eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z.B. Kinderpfleger/in oder Sozialhelferin, Heilerziehungshelfer/in) oder
  • die Prüfung erweiterter beruflicher Kenntnisse nach der FOS 12 oder der zweijährigen Berufsfachschule des Sozial- und Gesundheitswesens oder
  • für Bewerber/innen mit Abitur oder einer nicht einschlägigen Berufsausbildung der Nachweis eines Praktikums im Umfang von 900 Stunden in Voll- oder Teilzeitform im Berufsfeld oder
  • eine einschlägige Berufstätigkeit von 5 Jahren Dauer nachzuweisen.

Die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses ist bei Ausbildungsbeginn erforderlich.

Bewerber/innen, die beabsichtigen, die Ausbildung zum/zur Erzieher/in als Umschulungsmaßnahme zu beantragen, wenden sich bitte zur Absprache eines Beratungstermins an die Bildungsgangkoordinatorin:

Eva Boi
Tel.: 02365/91959559
E-Mail an Eva Boi

Was kann ich im Anschluss machen?

Mit der staatlichen Anerkennung als Erzieherin/ als Erzieher kann man aber auch in einer sozialpädagogischen Einrichtung wie z.B. in Kindertagesstätten, in Offenen Ganztagsgrundschulen oder im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten. Mit der Fachhochschulreife kann an jeder Fachhochschule studiert werden.

Stundentafel

11

12

Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  

Deutsch/Kommunikation

2-3

2-3

Naturwissenschaften

2

2

Politik/Gesellschaftslehre

1

1

Englisch

0

2-3

Mathematik *

2

0

Fachrichtungsbezogener Lernbereich:

  

Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln

2

2

Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

3

3

Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

3

3

Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

8

8

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten

2

2

Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

2

2

Katholische Religionslehre/Religionspädagogik

2

2

Sozialpädagogische Praxis
(in der Unterstufe zusätzlich 1x wöchentlich auf dem Schulbauernhof in Recklinghausen)

7 Wo.

8 Wo.

Projektarbeit

0

2

Wahlfächer

  

Vertiefung in einem Bildungsbereich

3

0

Vertiefung eines Arbeitsfeldes/einer Zielgruppe

0

3

* Das Fach Mathematik muss nicht belegt werden, wenn auf den Erwerb der Fachhochschulreife verzichtet wird.

Zugelassener Träger nach AZAV zertifiziert

Situationen aus dem Unterricht