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Industriekaufmann / -frau

Industriekaufleute arbeiten im kaufmännisch-betrieblichen Aufgabenfeld in Betrieben unterschiedlicher Branchen und Größen. Sie unterstützen sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach Auftragsrealisierung. Sie können dabei sowohl in den kaufmännischen Kernfunktionen Marketing und Absatz, Beschaffung und Bevorratung, Leistungsabrechnung und Personal als auch in der Verbindung zu anderen Fachabteilungen, kommerziellen Bereichen und Projekten tätig sein.
(Quelle: http://www.bibb.de/de/ausbildungsprofil_1867.htm)

Während der gesamten Ausbildung werden in Verbindung mit den Fachqualifikationen auch arbeitsfeldübergreifende Qualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit erarbeitet. Im Differenzierungsbereich bieten wir Wirtschaftsenglisch (Zusatzqualifikation Englisch/Europa für kaufmännische Auszubildende der IHK) an. Außerdem können zertifizierte Computerkenntnisse (ECDL-Europäischer Computerführerschein) erworben werden. Darüber hinaus bietet die FOM in unserem Haus die Möglichkeit an, den Studiengang Bachelor of Arts (Business Administration, 7 Semester) zu belegen.
Um die Effektivität der betrieblichen Ausbildung zu steigern, wird am Hans-Böckler-Berufskolleg die Unterrichtszeit in 14-tägigen Blöcken an 3 Unterrichtstagen zu jeweils 8 Stunden zusammengefasst. Dadurch steht die/der Auszubildende in der unterrichtsfreien Woche dem Unternehmen zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Sie hier

Eingangsvoraussetzungen

Industriekaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die 3-jährige Ausbildung erfolgt in der Regel an zwei Lernorten: in Industrie- und Handwerksbetrieben und der Berufsschule. Eine rein schulische Ausbildung bieten wir am Hans-Böckler-Berufskolleg nicht an. Sollten Sie noch kein Ausbildungsunternehmen gefunden haben, können Sie dies z.B. über den Lehrstellenatlas der IHK Nordwestfalen versuchen. Um die Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau aufnehmen zu können, muss mindestens die Fachoberschulreife (FOR) vorliegen.

Was kann ich im Anschluss machen?

Die bestandene Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer berechtigt zur Berufsbezeichnung Industriekaufmann/Industriekauffrau. Als Alternativangebot zu einem Studium bietet z.B. die IHK-Aufstiegsfortbildung eine schrittweise Karriereplanung in drei Stufen:

  1. Fachberater/in
  2. Fachkaufmann/frau, Fachwirt /in (Bachelor-Niveau)
  3. Betriebswirt/in IHK (Master-Niveau)

Stundentafel / Ausbildungsjahr

1

2

3

Berufsbezogener Bereich

   

Wirtschafts- u. Sozialprozesse

1

1

2

Geschäftsprozesse

3

3

4

Steuerung und Kontrolle

2

2

3

Datenverarbeitung

1

1

-

Englisch

2

2

-

Berufsübergreifender Bereich

   

Deutsch / Kommunikation

-

-

1

Religionslehre

-

-

1

Sport / Gesundheitslehre

-

1

-

Politik / Gesellschaftslehre

1

-

-

Differenzierungsbereich

   

Zusatzqualifikation Medienwirtschaft oder Chemie

2

1

1

Wochenstunden

12

12

12